Protokoll: 7+1(+2) Tage ohne Google Reader

12. November 2008

Hier nun das Protokoll über meine Erfahrungen:

Tag 1: Ich war stark und habe dem Sog widerstanden, aber ich glaube, dass ich dadurch nicht produktiver war.

Tag 2: Das Internet ist einige Stunden ausgefallen und hat mir quasi keine Chance gelassen. Bachelorarbeit ohne Internet zu schreiben ist dagegen schon recht schwer.

Tag 3: Ich habe bei der Recherche für meine Bachelorarbeit einen interessanten Blog gefunden, den ich abonnieren musste! Ich habe ihn nur schnell eingefügt ohne auch nur zu gucken, wie viele ungelesene Blogeinträge ich habe. Auch heute war die gefühlte Produktivität nicht höher, aber ich hatte auch nicht einmal meine Hand über der GR-Taste in meinen Lesezeichen, was mir die Tage vorher doch noch passierte.

Tag 4: Ich war heute so produktiv, dass ich den ersten Release Candidate meiner Arbeit fertig gestellt habe und zum Korrigieren verschicken konnte. Man kann also sagen, dass ich heute schon produktiver war, was aber wohl eher dem Zeitdruck der Bachelorarbeit geschuldet ist.

Die restlichen Tage hat mir der Reader gar nicht gefehlt und ich habe gewissermaßen noch 2 freiwillige Tage hinten dran gehängt.

Ich denke mein Experiment ist nicht gut, da ich gerade jetzt so unter Druck stehe, dass ich auch ohne es “Experiment” zu nennen keine Zeit gehabt hätte. Ich verbringe den ganzen Tag mir dem Renovieren der neuen Wohnung und abends dann mit der Bachelorarbeit.

Fürs Protokoll: es haben sich in den letzten 10 Tagen 224 Artikel im Reader angesammelt von den Blogs, die ich eigentlich immer lese und 383 weitere, die ich nur bei langer Weile lese.

Aber wenn ich sie irgendwann durch gehe, muss ich wohl auch mal wieder etwas aussortieren…

Ach und ich denke, ich wiederhole das Experiment nochmal, wenn irgendwann…

Abschließendes Fazit: Ich bin wohl doch nicht süchtig, da mir der Entzug nicht sonderlich schwer gefallen ist.

Experiment: Kein Google Reader für 8 Tage!

3. November 2008

In genau 8 Tagen muss ich meine Bachelorarbeit abgeben und da ich zwar gerne aber auch viel Google Reader lese, habe ich mich nun dazu entschieden, einen harten Entzug zu machen!

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Für die nächsten 8 Tage will ich nicht auf den GR-Button in meinen Lesezeichen klicken. Ich halte euch natürlich auf dem laufenden, wie ich durchhalte!

Übrigens ein Danke geht  an all die netten Kommentare zum Artikel über das Ende meines Auslandseinsatzes. Ich hab dort mehr Kommentare erhalten, als ich dachte, dass ich Leser habe :-)

UDP Broadcasts mit C# versenden (extended)

29. Oktober 2008

Den Standardweg (Da ist übrigens ein Fehler drin: SocketOptionName.Broadcast muss auf 1 statt auf 0 gesetzt werden), wie man Broadcasts versendet, hatte auf meinem Rechner zur Folge, dass nur ein einziger Netzwerkadapter die Broadcasts versendete. Dies war nicht das, was ich wollte, denn es war auch noch ein VMWare-Adapter.

Nach etwas Probieren fand ich heraus, dass statt IPAddress.Broadcast besser IPAddress.Parse(…) mit der richtigen Broadcast-IP für das jeweilige Netz genommen werden sollte. Ich suchte mir also das nötige Zeug von zwei Artikeln zusammen: Ich frage nun alle Netzwerkkarten ab, die IP können, kalkuliere deren Broadcast-IP und versende dann das Broadcast-Paket für jedes Netz einzeln in einer Schleife. Nun bekommen alle Netze meinen Broadcast, wie gewünscht!

Wer den Quelltext sehen will, sollte den Artikel weiterlesen!

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Geiz ist geil

29. Oktober 2008

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Ich schaue mir auch immer die 700-Euro-pro-Stück-Boxen an und kaufe dann die, wo das Paar nur 20€ kostet! Man hört sicher keinen Unterschied :-)

Usability-Manko in der Visual Studio Dokumentation

28. Oktober 2008

Jedes mal aufs Neue ärgere ich mich über die fehlende Usability in der Visual Studio Dokumentation und auch beim MSDN. Öffnet man eine Klasse, kann man wählen, in welcher Sprache der Source angezeigt werden soll:

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Erstes Manko: Die getroffene Auswahl wird nicht über Programmstarts hinweg gespeichert!

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Zweites Manko: Ich will in der Regel nur C# sehen und muss jetzt 4 mal klicken! Da der Text ein Link ist, könnte man ja denken, dass ein Klick auf diesen Link nur diese Sprache auswählt und alle anderen abwählt, dem ist aber nicht so. Klickt man auf den Link, passiert dasselbe, als hätte man direkt auf die Checkbox geklickt. Schade!

Sicherheit vs. Komfort: Mein Truecrypt Setup

27. Oktober 2008

In direkten Gesprächen mit verschiedenen Menschen - technikversiert oder nicht - ist mir aufgefallen, dass viele Menschen ihre Sicherheit nicht so ernst nehmen, wie sie sollten. Ich möchte meinen Beitrag dazu machen und stelle mein Setup vor:

Grundlage ist mein Desktoprechner mit einer Systemfestplatte und einer Datenfestplatte (eigentlich ein Raid). Jedenfalls mag ich das Gefühl nicht, wenn jemand anders einfach meinen PC nutzen kann, deshalb hatte ich schon immer ein Windowskennwort. Dies schützt aber nur den PC, nicht die Daten. Will man an diese ran kommen, genügt das Booten einer Linux-Live-CD und alle Daten liegen offen vor einem.

Ich habe deshalb Truecrypt und schon länger meine Datenpartition komplett verschlüsselt. Wichtig ist dabei, dass man eine Partition verschlüsselt und nicht das ganze Laufwerk, denn sonst denkt Windows unter bestimmten Umständen, dass die Platte leer ist und bietet das Formatieren an. Böse! Die Partition darf dabei natürlich über das komplette Laufwerk gehen.

Seit mittlerweile 2 Versionen bietet Truecrypt auch die Option, die Systemplatte zu verschlüsseln. Dies habe ich nun auch gemacht. Wenn der Rechner nun startet, läuft das Bios ganz normal ab, bevor Windows dann mit dem Starten beginnt kommt allerdings eine Passwordabfrage. Ohne das korrekte Password können die Daten auf der Platte nicht entschlüsselt werden und genau genommen könnte man nicht mal sehen, ob da überhaupt ein Windows drauf installiert ist.

Wenn ihr mir so weit gefolgt seit, dann habt ihr beim Booten eine Passwortabfrage, einen Windowslogin und eine weitere Passwortabfrage für die Datenpartition. Hier kommt jetzt der Komfortpunkt: Das Windowskennwort sollte man behalten, da man mit leerem Kennwort womöglich angreifbar übers Netzwerk wird, aber man kann Windows so einstellen, dass es automatisch einloggt (oder XP). Dies verringert die Sicherheit nicht, denn man hat ja zuvor schon durch das Truecrypt-Passwort gezeigt, dass man “berechtigt” ist. Außerdem kann man das Passwort für die Datenpartition auf der Systempartition hinterlegen und so das Freischalten der Datenpartition durch den Autostart automatisieren:

“C:\Program Files\TrueCrypt\TrueCrypt.exe” /volume \Device\Harddisk1\Partition1 /letter e /p “meinPasswordhier” /q

Diese Zeile startet Truecrypt, nimmt das angegebene Volumen und meldet es auf den Laufwerksbuchstaben E an. Das Password liegt hier im Klartext vor. /q beendet Truecrypt dann direkt wieder.

Abschließendes Fazit ist, dass ich genau wie ganz am Anfang für den Systemstart nur ein Passwort benötige, nun meine Platten aber komplett verschlüsselt sind. Neben dem Bonus der Sicherheit kommt diese Passwortabfrage nun auch am Anfang im Bootprozess statt in der Mitte! Ich kann also anschalten, gebe nach 3 Sekunden mein Kennwort ein und kann mir einen Kaffee holen, wenn ich wieder komme ist alles fertig!

Ich denke, dass ich auf diesem Wege sowohl die Sicherheit als auch den Komfort gut unter einen Hut gebracht habe!

Ende des Auslandspraktikums

22. Oktober 2008

Ich bin nun einige Tage wieder in Deutschland und stelle nun fest, dass ich mehr englifiziert wurde, als ich immer dachte. Sagte ich in England zu den Pfund fast immer Euro, sage ich nun zu den Euros Pfund! Genauso ist es mit dem Straßenverkehr! Ich gehe links, ich schaue nach rechts und ich hab Probleme beim Abbiegen oder bei Rechts-Vor-Links! Bisher ist nix passiert und wird es auch nicht mehr, aber es erstaunt mich schon irgendwie.

Die Fahrt nach Hause verlief relativ ereignislos. Ich habe London im Uhrzeigersinn umfahren und durfte für die Überfahrt einer Brücke löhnen, hatte aber keine Pfund mehr und musste deshalb mit Euros zahlen, nun hab ich 2,80 Pfund hier und kann mit denen nichts mehr anfangen. Außerdem hatte ich 90 Minuten Pufferzeit eingeplant, von denen ich keine einzige brauchte. Zu meinem Glück konnte ich ohne Aufpreis eine Fähre früher nehmen und brauchte so bloß 10 Minuten zu warten.

Frankreich hat dann noch ein kleines Foto von mir gemacht und auf den letzten 100 km hab ich etwa eine Stunde durch Staus und Baustellen vergeudet.

Fast 6 Monate England sind nun vorbei. Es ist nicht nur die Sprache, die man lernt sondern es ist vor allem die ganze Schaar von Problemen, die auf einen zu kommen, mit denen man dann irgendwie umgehen muss. Angefangen beim Trinken bis zum Mietrecht! Es ist vor allem kein Urlaub.

The Art Of Postcard Writing (Tag 163)

7. Oktober 2008

Ein mit mir befreundeter Kommillitone, nennen wir ihn mal Johann P. (Name von der Redaktion geändert ;-) ) wollte, obwohl wir hier Praktikum und nicht Urlaub machen, eine Postkarte an die daheim gebliebenen Verwandten schicken. Nach dem er die Postkarte komplett voll geschrieben hatte, fragte ich ihn, wo denn eigentlich die Adresse noch hin soll, wo drauf ein längeres Schweigen folgte… :-)

Best Geek Quotes

3. Oktober 2008

Hier ne Liste lustiger Kommentare, allerdings auf Englisch!

  • Enter any 11-digit prime number to continue…
  • Sorry, the password you tried is already being used by Dorthy, please try something else.
  • root:> Sorry, you entered the wrong password, the correct password is ‘a_49qwXk’

und viele mehr!

Ich bin GO-4!

27. September 2008
Zum Disney Wall-E Test auf moviepilot.deZu moviepilot - Gute Filme für Kino, DVD & TV

WPF Shader Effects Library

23. September 2008

Wer wie ich gerne einen Shader verwenden will, aber - ebenfalls wie ich - keinen Plan hat, wie man Shader entwickelt, oder halt einfach nur keine Idee oder Zeit, der kann mal einen Blick in dieses Projekt werfen: Die WPF Shader Effects Library hat das Ziel, eine großartige Sammlung von Shadern für WPF zu werden. Wer kann, kann auch gerne seinen Teil hinzufügen!

Hilfe für “Web 2.0 Design”

12. September 2008

Wie es scheint, muss ich demnächst auch mal wieder ran und eine kleine Webseite erstellen. Ich will natürlich dem aktuellen Trend folgen und eine schicke Web 2.0 Webseite erstellen und dafür hab ich mir einige Ressourcen gesucht, die mir dabei helfen werden:

Adjust the tint on your TV so that all the people are green, and insist to others that you "like it that way."

31. August 2008

HOW TO TICK PEOPLE OFF

ICH HATTE GUTE LACHER!!!!!!

Wundervolles Internet

31. August 2008

Ich weiß nicht richtig, was mir die Geschichte sagen soll, aber es ist sehr nett gemacht.

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Vista im verdeckten Test

27. August 2008

Die Zeitungen schreiben Vista sei schlecht; raten zum Downgraden zu XP uvw. Ich nutze eine ganze Weile schon Vista und bin damit höchst zufrieden. Ich nutze es sowohl auf meinem High-End PC als auch auf einem fast 3 Jahre alten Notebook und kann nur sagen, dass es ziemlich gut ist! Warum die Medien über Vista so schlecht reden, verstehe ich nicht.

Hier eine Studie von Microsoft, bei der ganz normale Leute von der Straße Vista gezeigt bekommen, ohne dass sie wissen, dass es Vista ist.

What do people think of Windows Vista when they don’t know it’s Windows Vista? To find out, we disguised it as “the next Microsoft Operating System” codenamed, “Mojave” so regular people who’ve never used Windows Vista could see what it can do – and decide for themselves.